Inch (in)
Definition
Der Zoll (Symbol in, Plural inches) ist eine Längeneinheit des imperialen und US-amerikanischen Systems mit dem genauen Wert 25,4 Millimeter, also 1/12 Fuß. Er wird in den USA weit verbreitet für Bildschirmgrößen, Hardware-Maße, Konfektionsgrößen und Niederschlagsmengen genutzt.
Geschichte
Das Wort Zoll stammt aus dem Althochdeutschen; im Englischen geht inch auf das altenglische ynce vom lateinischen uncia („Zwölftel“) zurück. König David I. von Schottland und später Eduard II. von England verknüpften das Maß mit Gerstenkörnern: drei aneinandergereihte Körner ergaben einen Zoll.
Unterschiedliche Zoll-Längen existierten in vielen Ländern, bis das internationale Yard- und Pfund-Abkommen von 1959 den Zoll auf genau 25,4 Millimeter festlegte. Dieser Wert war bereits seit 1930 durch die British Standards Institution in Gebrauch und wurde 1933 vom U.S. National Bureau of Standards (heute NIST) für industrielle Anwendungen übernommen.
Normquelle
Definiert nach dem internationalen Yard- und Pfund-Abkommen von 1959 als genau 25,4 mm. NIST Special Publication 811 bestätigt diesen Wert als einzigen rechtlich gültigen Zoll in den USA.
Häufige Umrechnungen
| 1 in | = 0.0254 m |
|---|---|
| = 2.54 cm | |
| = 25.4 mm | |
| = 0.0833333 ft |