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Meter (m)

Definition

Der Meter (Symbol m) ist die SI-Basiseinheit der Länge. Er misst lineare Distanz und ist definiert durch den festgelegten Zahlenwert der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum von genau 299 792 458 Metern pro Sekunde.

Geschichte

Der Meter entstand in der Französischen Revolution als der zehnmillionste Teil der Strecke vom Äquator zum Nordpol entlang des Pariser Meridians. Der erste Prototyp aus Platin, der „Mètre des Archives“, wurde 1799 hinterlegt.

1889 nahm die Generalkonferenz für Maß und Gewicht einen Prototypstab aus Platin-Iridium an, der am BIPM bei Paris aufbewahrt wird. Spätere Neudefinitionen koppelten den Meter zunächst 1960 an die Wellenlänge der Krypton-86-Strahlung und 1983 an die Strecke, die Licht in 1/299 792 458 Sekunden zurücklegt. Die SI-Revision von 2019 behielt diese Definition bei und leitete sie direkt aus dem festgelegten Zahlenwert der Lichtgeschwindigkeit ab.

Normquelle

Definiert in der BIPM-SI-Broschüre (9. Ausgabe, 2019) durch Festlegung der Lichtgeschwindigkeit auf genau 299 792 458 m/s. In den USA gilt zusätzlich die NIST Special Publication 811.

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Häufige Umrechnungen

1 m= 100 cm
= 1,000 mm
= 3.28084 ft
= 39.3701 in