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Ladekosten

Schätzen Sie die Ladekosten für Elektrofahrzeuge nach Batteriegröße, Ladestand und Stromtarif. Vergleichen Sie Benzin- und EV-Kosten.

Ladekostenschätzung
Benötigte Energie45 kWh
Ladekosten720,00 €
Ladezeit38m
Kosten pro Meile0,46 €
Benzin- vs. EV-Vergleich
Benzinkosten
3.500,00 €
EV-Kosten
137,14 €
EV-Ersparnis: 3.362,86 € (96%)

So funktioniert es

  1. 1

    Batterie und Ladestand eingeben

    Wählen Sie ein EV-Preset oder geben Sie Ihre Batteriekapazität in kWh ein. Stellen Sie den aktuellen und den Ziel-Ladestand (SOC) ein. 20 % bis 80 % ist der typische Ladebereich für den Alltag.

  2. 2

    Stromtarif und Ladertyp einstellen

    Geben Sie Ihren Strompreis in Euro/kWh ein. Wählen Sie Ihre Ladestufe: Level 1, Level 2, Level 2 Hoch oder DC-Schnellladen.

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    EV- und Benzinkosten vergleichen

    Geben Sie eine Strecke, den Verbrauch Ihres Benziners und den Benzinpreis ein, um einen direkten Kostenvergleich zu sehen.

Wie EV-Ladekosten funktionieren: Stufen, Tarife und reale Zahlen

Das Laden eines Elektrofahrzeugs kostet je nach Stromtarif und Fahrzeugeffizienz zwischen 0,02 und 0,12 Euro pro Kilometer. Die Berechnung ist einfach: Batteriekapazität (in kWh) mal den zu ladenden Anteil, dann mal den kWh-Preis. Ein Tesla Model 3 mit 64 kWh Batterie, der von 20 % auf 80 % lädt, benötigt 38,4 kWh Energie. Beim deutschen Haushaltsstrompreis von rund 0,30 Euro/kWh kostet diese Ladung etwa 11,52 Euro. Die Ladeleistung bestimmt die Wartezeit. Level 1 (Haushaltssteckdose, 230V/10A) liefert etwa 2,3 kW. Level 2 (Wallbox, Typ 2) liefert typischerweise 7,4-22 kW. DC-Schnelllader (CCS) arbeiten mit 50-350 kW und laden in 20-30 Minuten über 200 km Reichweite nach. Der Nachteil: öffentliche Schnelllader kosten 0,45-0,79 Euro/kWh, das Zwei- bis Dreifache des Haushaltstarifs. Rund 10-15 % der Netzenergie gehen als Ladungsverluste verloren. Dieser Rechner zeigt die Kosten vom Netz zur Batterie; Ihre tatsächliche Stromrechnung liegt leicht darüber.

Häufige Fehler bei der Schätzung von EV-Ladekosten

  • Ladungsverluste ignorieren. AC-DC-Wandlung und Batterie-Temperaturmanagement verschwenden 10-15 % der Netzenergie. Eine 60-kWh-Ladung zieht tatsächlich etwa 66-69 kWh aus dem Netz.

  • Annahme, dass DC-Schnellladen so günstig ist wie Heimladen. Öffentliche DC-Schnelllader kosten typischerweise 0,45-0,79 Euro/kWh, das Zwei- bis Dreifache des Haushaltstarifs.

  • Regelmäßig über 80 % SOC laden. Die Ladekurve verlangsamt sich über 80 % deutlich. Tägliches Laden bis 80 % ist die Herstellerempfehlung für die meisten EVs.

  • Zeitvariable Tarife vergessen. Viele Versorger bieten EV-Tarife mit Nachtstrompreisen von 0,15-0,20 Euro/kWh an, deutlich unter dem Standardtarif.

  • Nur den Kaufpreis vergleichen. Benziner haben niedrigere Anschaffungskosten, aber Kraftstoff, Ölwechsel und Wartung addieren sich über die Lebensdauer erheblich.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet es, ein Elektroauto zu Hause vollständig zu laden?

Das hängt von der Batteriegröße und Ihrem Stromtarif ab. Eine 64-kWh-Batterie (Tesla Model 3), von 0 % auf 100 % geladen, kostet beim deutschen Durchschnittstarif von etwa 0,30 Euro/kWh rund 19,20 Euro. Die meisten täglichen Ladevorgänge gehen von 20 % auf 80 %, was nur 60 % der Batterie nutzt und entsprechend weniger kostet.

Wie lange dauert es, ein Elektroauto zu laden?

Die Ladezeit hängt von der Ladeleistung und der benötigten Energiemenge ab. Level 1 (Haushaltssteckdose, 2,3 kW) fügt etwa 10-15 km Reichweite pro Stunde hinzu. Level 2 (Wallbox, 7,4-22 kW) benötigt 4-8 Stunden. DC-Schnelllader (50-350 kW) können in 20-30 Minuten über 200 km Reichweite nachladen.

Ist es günstiger, ein EV zu laden als Benzin zu tanken?

Ja, in fast allen Fällen. Beim deutschen Durchschnittsstrompreis von 0,30 Euro/kWh kostet das Fahren eines EVs etwa 0,06-0,09 Euro pro Kilometer. Ein Benziner mit 7 l/100 km bei 1,80 Euro/Liter kostet etwa 0,13 Euro pro Kilometer. Das ergibt eine jährliche Ersparnis von 500-800 Euro bei 15.000 km.

Was ist der Unterschied zwischen Level 1, Level 2 und DC-Schnellladen?

Level 1 nutzt eine Standard-Haushaltssteckdose (230V) und liefert etwa 2,3 kW. Level 2 nutzt eine Wallbox (400V) und liefert 7,4-22 kW. DC-Schnelllader umgehen das Bordladegerät und liefern 50-350 kW Gleichstrom direkt an die Batterie.

Schadet das Laden auf 100 % der Batterie?

Regelmäßiges Laden auf 100 % beschleunigt die Batteriealterung. Die meisten Hersteller empfehlen, das tägliche Ladelimit bei 80-90 % zu halten. Die letzten 20 % laden deutlich langsamer, da das Batteriemanagementsystem die Leistung zum Schutz der Zellchemie reduziert. Für den Alltag maximiert ein Ladefenster von 20-80 % sowohl die Batterielebensdauer als auch die Ladegeschwindigkeit.

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